Der Stapellauf
Bitte nicht mit dem Staffellauf verwechseln
von Hirseprinz am 12.12.07 zur Fertigstellung der Kogge

(Melodie : Wenn die bunten Fahnen wehen)

Rivendellens grüne Küste
wird von einem Boot geziert,
das lief unlängst vom Gerüste,
wie es sollte, wie geschmiert.
Hoch platschten Wellen, als es ins Wasser fiel.
Trockene Stellen hat jetzt der Priel.

Willst Du diese Kogge sehen,
reise schnell in uns´re Stadt.
Dann kannst Du am Hafen stehen
und schaust Dich dort gründlich satt.
Leichte Matrosen klettern den Mastbaum rauf.
Wind in den Hosen nimmt man in Kauf.

Dieses Schiffchen ist kein Tanker.
Öl verpestet nur das Meer.
Aber es hat einen Anker
aus Metall, und der ist schwer.
In unser´m Schweiße schrubben wir ´s Vorderdeck.
Was für ne Mühe, was für ein Dreck!

Unser Boot hat siebzehn Masten,
alle siebzehn sind aus Holz,
und sein Rumpf fasst große Lasten.
Darauf sind wir alle stolz.
Auf Ozeanen ist unser Schiff zuhaus,
und seine Fahnen flattern voraus.

Frisch geteert sind Kogges Planken,
deshalb dringt kein Wasser ein.
Tut vom Schaukeln er erkranken,
sieht man unser´n Käptn spei´n.
Gefüllte Tüten fliegen dann über Bord.
In Sturmes Wüten treiben sie fort.

Fängt die Mannschaft an zu meutern,
schicken wir Frau Mobo hin.
Sie wird die Besatzung läutern.
Die hat Bess´res dann im Sinn.
Mit scharfen Säbeln wird sie am Steuerrad
Meuterer knebeln. Da ist sie hart!

Schluss! Wir wünschen unser´m Schiffchen
auf den Reisen ganz viel Glück.
Fahre niemals auf ein Riffchen
und komm immer heil zurück.
Wir woll´n Dich taufen mit etwas Alkohohl.
Spaß macht das Saufen. Nun lebe wohl!!

(Popple-Lady)