Lost Cities Weihnachtsgedicht
von Hirseprinz im Dezember 08

Leise rieselt der Schnee
auf einen Haufen Steine´.
(Man achte auf die dem Deutschen so nicht eigene,
hier aber erforderliche Betonung des End-Eeees,
ok ok, klingt schräg, aber Kunst darf bekanntlich alles!!)
Azteken-Land glänzt im Eis.
Indiana Jones Hut ist weiß.

Im dichten Dschungel ist 's kalt.
Ruckzuck entlaubt sich der Wald.
Affen fall'n fröstelnd vom Ast,
hab'n die Bescherung verpasst.

Die Kannibalen sind satt.
Ihre Choräle kling'n matt.
Sie haben Knochen im Ohr.
Schauerlich tönet ihr Chor.

Zur Zeit der Ming-Dynastie
hat man das Weihnachtsfest nie
so gern wie heut' zelebriert,
Bäume mit Lichtlein verziert.

"Lost Cities" wird gern gespielt.
Das ist belegt, nicht gefühlt.
"Lost Cities" ist wirklich toll.
(Jetzt ist auch die Zeile voll.)

Kosmos hat das Spiel verlegt,
das viele Spieler bewegt.
Karten, die liegen ganz dicht.
Würfelchen gibt es hier nicht.

Armistice hat 's programmiert.
Wenn's Dich zur Winterzeit friert,
setzt Du Dich vor den PC
und schon vergisst Du den Schnee.

Jetzt sind die "Pflichtworte" fort.
Eines steht hier, eins steht dort.
Kaum fühlt der Dichter sich frei,
ist fast schon Weihnacht vorbei.

So wie auch dieses Gedicht.
Singt's oder singt es auch nicht.
Feiert mit Glühwein und Punsch.
Das ist mein Wei-hei-nachtswunsch.