Lost Cities Weihnachtsgedicht
von Gubble im Dezember 08

(Dieses Gedicht erreichte Platz 5 beim Gedichte-Wettbewerb der Lost Cities-Gilde !)

Es war einmal zur Weihnachtszeit,
im dichten Dschungel, kein Laut weit und breit.
Da bricht durchs Gebüsch mit Hut und Macheten,
Indiana Jones, verfolgt von einem Stamm Azteken.

Um seltene Steine hat er sie erleichtert,
davon waren sie wenig begeistert.
5 verschiedene Farben und nummeriert von 1-10,
das hatte selbst Indiana Jones noch nie gesehn.
Selbst die schönsten Vasen aus der Ming Dynastie,
erreichten den Glanz dieser Steine nie.

Aus der verlorenen Stadt sind die Steine verschwunden,
beschert den Azteken jetzt einsame Stunden.
Kein Spiel mehr am Abend, keine Zahlenreihen mehr legen,
hatten nichts mehr zu tun, die armen Azteken.


Verlorene Städte hat sich Kosmos gedacht,
und hat Lost Cities auf den Weg gebracht.
Und zum Dank an die Azteken,
konnte Kosmos was bewegen,
ein Koffer voller Spiele ging auf die Reise
um sich zu bedanken auf diese Weise.

Was macht den unser Mann mit Peitsche und Hut ?
Dem geht es den Umständen entsprechend gut.
Er ist auf der Suche nach neuen Ideen,
bei den Kannibalen im Urwald hat man ihn zuletzt gesehen.
Er sitzt mit am Feuer bei Punsch und mit Braten,
doch wollen die Wilden nicht viel verraten.

Sie spielen ein Spiel mit Holz Gold und Stein,
was könnte das denn wohl sein ?
Die Verständigung mit den Wilden ist alles andere als gut,
drum Indiana sei auf der Hut.

Außer Ugga und Ugga kann man nicht viel verstehn,
ohh, Stone Age gibt’s schon, du solltest lieber gehen.

Es schüttelt und rüttelt, was ist den geschehn,
die Kinder schrein aufstehn, es ist schon halb zehn.
Ich öffne die Augen, der Weihnachtsbaum brennt,
es war nur ein Traum, Heiligabend fast verpennt.

Und ARMistice, wer kennt ihn nicht,
soll auch noch in dieses Gedicht.
Er hat getüftelt und programmiert,
so lief Lost Cities in der BSW bald wie geschmiert.